Im vergangenen Jahr wurde ich sowohl in Berlin, Frankfurt (auf der Buchmesse), in Friedberg, Hamburg, Hammelburg und Würzburg zu Lesungen aus meinem Buch “Das Vater-unser als Brücke zum EinsSein mit dem Göttlichen” eingeladen. Bei diesen Gelegenheiten habe ich auch hin und wieder aus der Anthologie “Das Leben ist ein steter Fluss”, in der mein Essay “Palingenese – Wiederverkörperung” abgedruckt wurde, vorgelesen.
Die neuen Kontakte und Gespräche, die sich während bzw. nach einer solchen Lesung ergaben, ermutigten mich immer wieder auf’s neue, diese doch recht anstrengenden Termine, neben meiner Arbeit als Verleger, auch künftig wahrzunehmen.
Zunächst möchte ich den Menschen, die solche Lesungen organisieren und große Eigenleistungen einbringen ganz herzlich danken.
Für das laufende Jahr 2012 gibt es noch keine neuen Termine. Allerdings werde ich, sollten Einladungen bei mir eingehen, die entsprechenden Zeitpunkte frühzeitig hier veröffentlichen, damit Sie, verehrte Leserinnen und Leser, sollten diese in Ihrer Nähe stattfinden, die Gelegenheit haben daran teilzunehmen.
Ich freue mich, auch Sie ggf. bei einem der künftig noch anzuberaumenden Termine begrüßen zu können und möchte Ihnen empfehlen, ein wenig Geduld aufzubringen.
Sollten Sie selbst Lesungen organisieren, sei es als Leser oder in einer kulturschaffenden Einrichtung und Sie an den von mir veröffentlichten Themen Interesse haben, bitte ich Sie, ggf. an folgende Anschrift zu schreiben, um entsprechende Termine zu vereinbaren:
Drei Eichen Verlag (Stichwort: Lesungen)
Bahnhofstr. 36, D-97762 Hammelburg/Germany.
Noch einmal danke an alle Organisatoren und Zuhörer meiner bisherigen Lesungen und herzliche Grüße!
Tags: Lesungen, Manuel V. Kissener, Palingenese, Planungen, Termine, Vater-unser
“Willst Du die Welt in einem Sandkorn sehen
oder den Himmel in einer wilden Blume erkennen,
dann halte die Unendlichkeit auf Deiner flachen
Hand und die Stunde rückt in die Ewigkeit.”
(Wiliam Blake, 1757-1827)
Die Menschheit steht vor schweren Aufgaben. Machtlos müssen wir zusehen, wie Terror und Kriege die Völker in “Gut und Böse” spalten.
Einige der ‘Mächtigen’ dieser Welt beteuern immer wieder, uns vom ‘Bösen’ befreien zu müssen. Geht es ihnen aber nicht vor allem um Macht und Geld – ist es nicht die Gier nach mehr und noch mehr? – Vergessen diese wenigen Machthaber dabei nicht, dass – neben ihnen – weit über sechs Milliarden Menschen diese Welt bewohnen und mit ihren Gedanken, Wünschen und Sehnsüchten formen? –
Der Nächste neben Dir, gleichgültig ob es Dein Nachbar ist, der Verkäufer im Supermarkt, der Händler im Irak oder der Präsident der Vereinigten Staaten, ob es Christen, Juden, Mohammedaner, Hindus oder die Anhänger irgendeiner anders benannten Religion oder gar Atheisten sind, sie alle sind Menschen wie Du und ich und alle haben im Grunde die selben Bedürfnisse. Sie wünschen sich geliebt, anerkannt und respektiert zu werden.
Wir alle kennen das Sprichwort: “Was Du nicht willst, dass man Dir tu’, das füg auch keinem andern zu.” – Sollten wir, wenn wir beginnen diesen Grundsatz der “Goldenen Regel” in unser Leben einzubauen, nicht auch damit beginnen, in Gedanken, Worten und Taten, positive Impulse in unsere großartige und, trotz aller hier herrschenden Widrigkeiten, wunderbare Welt – also unserem Nächsten – zu schicken?
Der Beitrag jedes einzelnen trägt im Wesentlichen dazu bei, erfolgreich neue Perspektiven aufzuzeigen und umzusetzen. Unabhängig von Rasse, Religion und/oder politischer Überzeugung sollten wir endlich damit beginnen, einander zu akzeptieren, zu tolerieren und mit Verständnis zu begegnen.
Die Solidarität und die Erkenntnis der fundamentalen Würde eines jeden Menschen erheben uns und verhelfen zu einem harmonischen Zusammenleben mit dem Ausblick auf eine bessere Welt voll Respekt und Liebe gegenüber unseren ‘Brüdern’ und ‘Schwestern’ – unserem Nächsten.
(Copyright © 2007-2011 by Manuel-V. Kissener)
Liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Leserin und Leser, hallo Welt!
Häufig werde ich gefragt, welchem Glauben oder welcher Religion ich als Verleger des Drei Eichen Verlages, eines spirituell orientierten Fachverlages, angehöre. Diese Frage stellt sich mir so nicht. Und trotzdem möchte ich hier kurz auf das Thema eingehen:
Einen Glauben trägt jeder in sich – das hält uns, die Welt und das gesamte Universum aufrecht. Ob Christentum, Buddhismus, Hinduismus,Islam, oder jede anders benannte Religion: Letztlich glauben alle gemeinsam an Gott – oder vielleicht etwas anders ausgedrückt: an das Göttliche und/oder den unendlichen Geist des Guten, der Liebe und des Lichts – als Ursprung und Quelle allen Lebens. Und jeder gelebte Glaube führt den Gläubigen auch wieder zu seinem Ursprung zurück.
Anders der Atheist: Er glaubt nur an das Wägbare, das Rationale und das Messbare. Vielleicht glaubt er ja noch an sich und das, was er tut. Ihm fehlt aber dieses Quentchen »Mut«, auch einmal über den »Tellerrand« hinaus zu blicken und ggf. zu erkennen, dass es doch »mehr Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, als die Wissenschaft uns glauben machen will…« – Aber immerhin glaubt sogar er – wenn auch nur an sich.
Was ich allerdings in Frage stelle, im Hinblick auf den Glauben im Allgemeinen, ist die Glaubensauffassung einzelner. Hierbei meine ich vor allem diejenigen, die, mit ihrem Wunsch nach Vorherrschaft über andere, zur Anhäufung, zum Erhalt und zur Ausweitung ihrer Machtbefugnisse oder aus purem Egoismus, ihren »Glauben« vorschieben und mit Gewalt dazu beitragen, Unfrieden und Unsicherheit im Namen ihres Gottes zu säen.
Wenn Papst Benedikt XVI nun schon alleine im Bereich der christlichen Glaubensrichtungen seiner Überzeugung Ausdruck gibt, dass nur der Katholizismus einen »alleinseligmachenden« Anspruch hat, wie soll dann bitte ein Andersgläubiger mit dem Christentum umgehen, hat er doch – berechtigterweise – auch eine religiöse und/oder spirituelle Überzeugung, der er nicht entsagen will?
Ein solcher Mensch aber, der einem anderen Glauben nachgeht, wird dann abschätzig als Heide, oder gar als Gottesleugner und noch Schlimmeres bezeichnet. Und solchermaßen voreingenommene und abfällige Ausdrücke, von denen es noch viele mehr gibt, für Menschen einer anderen Glaubensrichtung, müssen schnellstmöglich aus dem christlichen Wortschatz entfernt werden! Sind die Christen doch in den Augen islamistischer Fundamentalisten ebenso Ungläubige, die getötet werden müssen.
Ich möchte nun allerdings beileibe nicht alle Anhänger des islamischen Glaubens über einen Kamm scheren. Ich behaupte mal, dass 99% der Mohammedaner ebenso nach den Grundsätzen der Goldenen Regel denken, und damit zum selben Schluss kommen: “Was du nicht willst dass man dir tu’, das füg’ auch keinem andern zu!”
Frage, verehrte Leserinnen und Leser: Sollte dieser, seit fast 1’400 Jahren andauernde Konflikt zweier Glaubensrichtungen, die sich gleichermaßen auf Abraham und Moses berufen, nicht end-lich gelöst werden? – Noch dazu sich sowohl Christen, Mohammedaner als auch die Anhänger des jüdischen Glaubens, gleichermaßen und damit im Endeffekt auf den selben Gott berufen!
Nun, auch wenn jede dieser Glaubensrichtungen dem Göttlichen ein anderer Namen gegeben hat: “Wir beten doch alle den selben Gott, Dieu, Allah, Jehowa oder JHWE an!”
Hierzu möchte ich Sie nun kurz noch auf mein Buch, Das Vater-unser als Brücke zum Einssein mit dem Göttlichen, verweisen, speziell auf die Kapitel Vom Vater-Gott und Von den Namen des Göttlichen, in denen ich noch eingehender auf diese Themen eingegangen bin.
Link zu meinem Buch auf der Verlagshomepage: www.dreieichen.de
(Copyright © 2011-2012 by Manuel-V. Kissener. Dieser Artikel erschien in verkürzter Form im Januar 2011 als Editorial im Gesamtverzeichnis 2011 des Drei-Eichen Verlages.)
Tags: Atheismus, Drei Eichen Verlag, Erkenntnis, Glaube, Glaubensauffassung, Kissener, Macht, Manuel V. Kissener, Religion, religionsübergreifend, Überzeugung
